Vision:
Beschreibt, was eine Organisation, ein Mensch oder ein Team in der Zukunft sein will. Eine gute Vision setzt den Handlungsrahmen, der alle Aktivitäten (nach innen und außen) bündelt. Sie schafft Klarheit durch ein definiertes Bild dessen, wofür die Organisation, der Mensch oder das Team stehen. Dabei erhöht sie die Motivation und steigert die Leistungsfähigkeit. Eine Vision dient als Leitfaden für strategische Entscheidungen und deren konsequente Umsetzung.
Haltung:
Haltung ist die innere Grundeinstellung, die unser Denken und Handeln prägt. Sie ist der Antreiber, wenn wir voll hinter einer Sache stehen. Dann passen nämlich die Parameter der Sache mit unserem Wertegerüst zusammen. Sie ist das Fundament, auf dem wir unsere Handlungen, Visionen und Ideen basieren. Ein Bewusstsein über unsere Haltung hilft uns, erlernte Glaubenssätze und externe Konstruktionen zu hinterfragen. Dabei erhöht sie die Motivation und steigert die Leistungsfähigkeit.
Haltung im Beruf:
Haltung als Ausdruck professioneller Arbeit muss dabei inhaltlich (beruflich) konkret gefüllt werden. Es geht darum, Erkenntnisse aus Selbstreflexion und neuesten Arbeits- und Führungsmethoden innerhalb einer (gemeinsamen) Haltung zu Handlungswissen zu verbinden, anzuwenden und somit in konkreten Aktionen umzusetzen.
Vision vs. Haltung:
Die Vision ist das Bild von dem Turm, den ich bauen will, und die Haltung bildet das Fundament, auf dem der Turm errichtet werden soll. Wenn wir eine neue Vision mit unserer Organisation, uns selbst oder unserem Team entwickeln, ist es wichtig, erst am Fundament, also der Haltung, zu arbeiten. Denn durch die Brille alter Glaubenssätze sehen die schönsten Visionen gleich aus.