Bei Business Breaker haben wir das Ziel, Menschen, Teams und Organisationen wirksamer zu machen. Das heißt, wir beschäftigen uns auch mit der Wirkung von Vielfältigkeit – wenn unterschiedliche Meinungen, Wege und Eigenschaften nicht zu Konflikten, Dissonanzen und Frustration führen, sondern Mehrwert stiften. Mit diesem Blickwinkel stellen wir einzelne Elemente der ISO 30415 vor. Heute:
Eine inklusive Kultur.
1. Allgemein:
Die inklusive Organisationskultur wird durch Vision, Mission und Strategie von Governance und Führung bestimmt und maßgeblich von Führungskräften und deren Ansatz zur Entwicklung einer vielfältigen und inklusiven Organisation beeinflusst. Dazu gehören D&I-Prinzipien, Werte, Überzeugungen, Verhaltensweisen und die gelebte Erfahrung der Menschen, die für oder im Namen der Organisation arbeiten. Eine inklusive Organisation ermöglicht einen fairen und gerechten Zugang zu Arbeitsplätzen, Karrieren, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten und fördert durch ihre Beziehungen zu ihrer Belegschaft und anderen Interessengruppen ein Gefühl der Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts. All dies wird durch das D&I-Rahmenwerk (siehe Beitrag vom 23.04.2024), die Richtlinien, Prozesse und Praktiken der Organisation verstärkt.
2. Handlungen:
Um eine inklusive Kultur zu erreichen, müssen die Leitlinien und Regeln innerhalb einer Organisation die D&I-Ziele unterstützen, der Personal-Lebenszyklus daran ausgerichtet sein und die Stimmen der Betroffenen gehört und deren Vorschläge integriert werden. Besonders wichtig sind dabei interne und externe Feedback-Mechanismen sowie eine faktengestützte Bewertung über den Status quo der Organisation in Bezug auf D&I.
3. Kennzahlen:
Neben Kennzahlen zur Effektivität können auch Auswertungen zur Fluktuation, Krankheitsquote und Wohlbefinden verdeutlichen, wie weit die Organisation auf dem Weg zur inklusiven Kultur ist. D&I-Kennzahlen sollten immer Teil der Bewertung von Maßnahmen sein und eine negative Veränderung entsprechend als Risiko eingestuft werden.
4. Ergebnisse:
Eine inklusive Kultur hilft, dass Zusammenarbeit im Allgemeinen als wertvoll erachtet wird, die Menschen in einer Organisation offener sprechen und unterschiedliche Perspektiven gewertschätzt werden. Menschen fühlen sich willkommen und respektiert. Die Motivation steigt, aktiv die Weiterentwicklung der Organisation voranzutreiben. Eine inklusive Unternehmenskultur wirkt sich positiv auf das Verhältnis zu externen Stakeholdern aus und erleichtert die Zusammenarbeit.
Wirkung mit Diversität:
D&I zu fördern, schafft ein Umfeld, von dem alle Beteiligten profitieren. Dazu braucht es eine stabile Haltung zum Thema Vielfalt und anschließend Instrumente und Organisationsformen, die es uns ermöglichen, mit Diversität und Inklusion im Arbeitskontext, aber auch im privaten Umfeld, zu wirken. Die ISO 30415 bietet hier einen möglichen Rahmen.